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Mozartjahr beendet

Bye-bye Mozart!

War das ein Trubel! Ein ganzes Jahr lang: Mozart hier, Mozart da. Im Fernsehen eine Mozartshow, ein Mozart-Film. Mozart für Kinder, Mozart für Laien, Mozart für Kenner. Noch jemand ohne Mozart?

Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer.

Klaus Maria Brandauer las Mozarts Briefe. Foto: MDR/Axel Berger

Mozart-Looks: Beispiele für verschiedene Designs der Site, die auf Mausklick auswechelbar waren

Die Mozart-Website konnte sich auf Mausklick verschieden kleiden: Superstar, Techno, himmlisch und alla turca

ARD.de feierte das Mozartjahr 2006 mit einer echten Star-Site für den Komponisten. Das Motto: "eynfach mozart. superstar 1756 - 2006." Im Angebot: Downloads, Mozart-Handy-Klingeltöne und interaktive "spielereyen". Mozart als Superstar im 21. Jahrhundert eben.

Und natürlich erfuhr der Fan auf der für den Grimme-Online-Award und den Prix Europa nominierten Site, was die Programme der ARD zu bieten hatten: Eine Mozartshow, Mozart-Filme, Radio-Sondersendungen... Und insgesamt 365 Briefe, gelesen von Klaus Maria Brandauer, die Mozarts tägliche Sorgen und Nöte lebendig werden ließen: Seine Reisen, seine Vater-Beziehung, die Liebe zu seiner Frau Constanze und seine chronischen Geldsorgen. Vertieft durch eine interaktiv zu erlebende Biografie und ergänzt mit über 800 Veranstaltungstipps in Sachen Mozart.

Doch alles Vergangenheit, denn das Mozartjahr ist nun mal vorbei. Deshalb gibt es hier keine Downloads mehr. Keine Klingeltöne. Keine "spielerey". Keinen Brandauer, keine Briefe. Keine Biografie. Und keine Mozart-Programmtipps. Schade. Aber auch schön. Hört ihr nicht - die Ruhe?

Der genervte Mozart auf einem Plakat der Wiener Festwochen 2006 | Foto: Wiener Festwochen 2006



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