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Der Goldfisch Im Alter von 5 Jahren machte sie ihre erste Bekanntschaft mit dem Schwimmsport und ging dann den DDR-typischen Weg der Auslese: mit 7 Jahren kam sie in ein Trainingszentrum, dann zu einer Kinder- und Jugendsportschule in Ostberlin. Dort wurde ihr Talent systematisch gefördert. Mit 11 Jahren der Beginn ihrer Sportkarriere: Während der Kinder- und Jugendspartakiade gewann Franzi sage und schreibe 9 Goldmedaillen.
Im selben Jahr bekam Franzi den Förderpreis der Deutschen Sportjugend, dotiert mit 10 000 DM. Noch immer 13-jährig durfte sie im März '92 beim Sprint-Weltcup-Finale in Palma de Mallorca starten und sorgte für Aufsehen: In 55,03 Sek. schlug sie die Weltelite über 100 m Freistil. Ihr erster internationaler Triumph. Bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona schwamm sich Franziska van Almsick als 14-jährige dann endgültig ins internationale Rampenlicht, als sie ein wahres Mammutprogramm mit bemerkenswerten Erfolgen absolvierte und in 6 Disziplinen 4 Medaillen gewann: Silber über 200 m Freistil, Silber in der Lagenstaffel, Bronze über 100 m Freistil, Bronze in der Freistilstaffel. Damit war der "Liebling der Nation" geboren.
Bei den Weltmeisterschaften in Rom 1994 gelang ihr dann der große Wurf: Weltmeisterin über 200 m Freistil in der Weltrekordzeit von 1:56,78 Min. Am Ende des Championats hatte sie auch noch eine Silber- und 2 Bronzemadaillen im Gepäck. 1995 avancierte Franziska mit 5 Europameistertiteln in Wien zur erfolgreichsten EM-Schwimmerin aller Zeiten. Am Ende des Jahres mußte sie zum ersten Mal die Bitternis geplatzter Siegesträume ertragen. Bei der Kurzbahn-WM in Brasilien erlebte sie nach überstandener Krankheit ein Debakel.
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